(dt. Gedenke des Todes)
Karl und seine Mannen konnten sich mehr oder minder gut aus der Einkesselung der böhmischen Truppen befreien. Roller ist tot, die meisten schwer verwundet, Karl, so hat es einen Moment den Anschein, liegt sogar im Sterben. Karl gegenkt kurz seiner Kindheit, zudem lässt er die Taten der Räuberbande kritisch revuepassieren, beschließt im gleichen Atemzug jedoch weiterzumachen.
Kosinsky stößt auf den Räubertrupp; er möchte der Bande beitreten, Karl verhält sich ihm gegenüber jedoch zunächst skeptisch. Er beginnt von seiner Vergangenheit zu erzählen [Kopf einziehen, Zaunpfahlregen voraus!]: Auch er habe die Hoffnung des Lebens verloren, seine Geliebte wurde ihm von einem Fürsten entrissen und als Maitresse eingesetzt. Karl ist schon ganz Ohr, bis schließlich der Name Kosinskys Geliebter fällt: Amalia. Karl ist auf einmal wie ausgewechselt, umgehend ordert er die Reise nach Franken an, auch er möchte seine geliebte Amalia wieder sehen.
>Endlich beginnen die beiden Handlungsstränge sich wieder zu einem zu vereinen
>ist die Situationsähnlihchkeit von Kosinsky und Karl nur ein dummer Zufall oder später von tieferer Bedeutung (abgesehen von bereits existierenden Interpretationsansätzen)?
Sonntag, 6. Januar 2008
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