Montag, 7. Januar 2008

Kein Kain

und Abel

Die Männer sind auf dem Weg zum Schloss, wo grade ziemlich der Punk abgeht. Daniel versucht aus dem Schloss zu flüchten, wird jedoch kurz mit Franz konfrontiert, da dieser wegen seiner durch Gewissensbisse innervierten schlechten Träumen nach dem Pastor rumkrakelend durchs Schloss irrt - obacht, habt Mitleide mit dem armen Manne! Der Pastor Moser kommt alsbald, und verpasst ihm etwas, was man im heutigen Sprachgebrauch wohl gemeinhin Moralpredigt nennt. Franz fragt Pastor Moser nach dem Schlimmsten, womit man sich Gottes Gunst in jedem Falle verspielen würde - als dieser ihm kurzerhand Bruder- und Vatermord nennt und Franz die Räuber näherkommen sieht wählt er den Selbstmord - auch über die letzte Sekunde seines Lebens entscheidet er!
Schweizer, der nun die von Karl aufgetragene Mission nicht überbringen Kann tötet sich ebenfalls selbst.

Schade, so bleibt Karl - und dem Leser - ein "schöner" Kain&Abel-'großer-tötet-kleinen-Bruder'-Mord verwehrt. Naja, typisch Schweizer - zu gemütlich* wenns drauf ankommt...

*Anm. der Redaktion: mit scharfem 'ch', tief aus dem Rachen - versuchen auch Sie es!

>Musste sich Schweizer wirklich umbringen - er war Karls treuester, ehrenvollster Mann. Er hat ja nichts falsch gemacht.

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